Mountain Cup - Dezember 2009 in Romanshorn

20.12.2009 Die Schweiz gewinnt den Mountain Cup in Romanshorn
Mit Siegen über Österreich, Die Slowakei und Kasachstan bewies die Schweizer Fraueneishockey Nationalmannschaft, dass sie zwei Monate vor den Olympischen Spielen in Vancouver 2010 in Form sind. Sie waren ihren Gegnern nin erster Linie läuferisch und technisch überlegen. Mit ihrem schnellen Passspiel brachten sie die Gegner oft in arge Nöte und schossen schön herausgespielte Tore. "Wir dürfen den Turniersieg zwar geniessen, aber nicht überbewerten", meint Nationalcoach René Kammerer, "doch wir sind auf dem richtigen Weg. Wir sind zwar der Weltspitze ein grosses Stück näher gekommen, aber es gibt noch ein rechtes Stück Arbeit zu verrichten um auch gegen die Grossen der Topdivision zu bestehen. In der Mannschaft steckt Potenzial und es macht grosse Freude mit diesem Team zu arbeiten".
 
20.12.2009 Die Schweiz schlägt auch Kasachstan klar
Der Schweiz ist die WM-Revanche für die 0:1-Niederlage geglückt und zwar auf eindrückliche Art und Weise mit 10:2. Mit einem Blitzstart gingen sie in Führung, doch hielt diese nicht lange, denn Kasachstan konnt kurz darauf ausgleichen. Vor der ersten Pause nach rissen die Eisgenossinnen die Führung erneut an sich. Mit einem weiteren Blitzstart im zweiten Drittel erzielten sie mit zwei Toren innerhalb von 68 Sekunden die Vorentscheidung zum 4:1. Bis zur zweiten Pause stand es 7:2. Noch schneller ging es im letzten Drittel denn innert 40 Sekunden hiess es bereits 9:2. Ausschlaggebend war das hohe Tempo, das die Schweizerinnen vorgaben, was den müden Kasachinnen grosse Mühe bereitete. Somit steht der Turniersieg mit dem Punktemaximum fest.
 
20.12.2009 Slowakei erobert zweiten Schlussrang mit Sieg über Österreich

Mit einem klaren 7:3-Sieg sicherte sich die Slowakei am Monutain Cup hinter der Schweiz den zweiten Schlussrang. Die Slowakinnen wirkten aggressiver in den Zweikämpfen, wöhrend bei den Österreicherinnen in der Defensive einige unnötige Fehler passierten, die zu den Gegentoren führten.

Stimmen zum Spiel:
Miroslav Karafiat: "Es war nicht einfach für uns nach nur elf Stunden Erholung gleich wieder ein Spiel zu spielen. Es war kein schönes Spiel, es ging über den Kampf, und da hatten wir heute die Nase vorne. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit sieben Tore zu erzielen ist für mich eine gute Leistung. Es war für uns das drittletzte Spiel vor Olympia."

Natalia Babonyova (Best Player Slowakei): "Österreich spielte aggressiv und kämpfte, doch wir konnten dagegen halten. Bei uns war das Teamwork stärker als beim Gegner und konnten durch Forechecking Fehler provozieren, was uns zu unseren Tore verhalf. Ich glaube, unser Sieg heute ist verdient."

Miroslav Berek (Headcoach Österreich): "Diese Niederlage gegen die Slowakei war für uns unnötig wie ein Kropf. Bei uns hat man eine gewisse Müdigkeit bemerkt, was für einige Unkonzentriertheiten verantwortlich war. Wir machten vor allem in der Defensive grobe Fehler, die dem Gegner die Tore ermöglichten."

Denise Altmann (Best Player Österreich): "Die Slowakinnen waren heute spritziger als gestern die Kasachen. Im Unterschied zu gestern war bei uns die Konzentration nicht so gut. Vor allem in der Defensive begingen wir viele Fehler."
 

20.12.2009 René Kammerer will drei Siege und Revanche für die WM-Niederlage

Nach zwei souveränen Siegen und dem bereits feststehenden Turniersieg, will der Schweizer Headcoach René Kammerer nichts anbrennen lassen und den Mountain Cup ohne Verlustpunkte gewinnen. Mit einem weiteren Sieg gegen Kasachstan sollte dies möglich sein. "Es braucht sicher noch einmal 60 Minuten Konzentration und Einsatz eeiner jeden Spielerin um dies zu erreichen, doch ich bin überzeugt, dass wir es schaffen und wir wollen das auch. Wir gewannen zwar am Donnerstag schon das Testspiel mit 3:1, doch haben wir gegen Kasachstan von der WM in Finnland her noch eine Rechung offen, als wir 0:1 verloren, und diese wollen wir heute begleichen."
 

19.12.2009 Zweiter souveräner Sieg der Schweizerinnen

Im zweiten Spiel am Mountain Cup bezwang die Schweiz die Slowakei diskussionslos mit 5:1 (2:1, 2:0, 1:0) und steht bereits als Turniersieger fest. Zwar gerieten die Schweizerinnen bereits in der ersten Minute in Rückstand, konnten sich aber auffangen und das Spieldiktat übernehmen. Sie waren läuferisch besser als der Gegner und liessen die Scheibe schnell zirkulieren, was bei den Slowakinnen Fehler provozierte, die zu den Toren führten. Am Schluss war der Sieg aufgrund der gezeigten Leistung auch in dieser Höhe verdient.

Stimmen zum Spiel:
René Kammerer: "Wir wussten, dass die Slowaken ein starkes Team haben, doch wollten wir ein Zeichen setzen zwei Monate vor Olympia, und ich glaube dies ist uns auch gelungen. Wir waren über 60 Minuten das bessere Team. Ich bin stolz auf das ganze Team. Wir waren läuferisch besser und vor allem überlegen. Es macht Freude mit diesem jungen und willigen Team zu arbeiten. Die Siege tun uns gut und sind gut für die Moral, doch dürfen wir die Sache nicht überbewerten und weiter an uns arbeiten. Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg".

Anja Stiefel (Best Player Schweiz): "Die Stimmung im Team war in etwa gleich gut wie gestern. Wir verhielten uns gut, kämpften als Team und gewannen als Team. Wir mussten mehr arbeiten als gestern gegen Österreich und das ist uns gelungen".

Miroslav Karafiat (Coach Slowakei): "Die Schweiz war uns heute in allen Belangen überlegen. Sie liefen mehr, waren schneller in den Zweikämpfen und liessen uns nicht viele Chancen. Es ist ein ganz starkes Team und hat verdint gewonnen."

Zuzana Toncikova (Best Player Slowakei): "Wir konnten kurz hoffen nach unserem schnellen Führungstor, aber dann drehten die Schweizerinnen auf und waren immer schneller an der Scheibe. Wir hatten grosse Mühe mit den schnellen Passfolgen der Schweizerinnen, was auch für die Tore verantwortlich war. Aufgrund dieses Unterschiedes hat die Schweiz auch in dieser Höhe verdient gewonnen."
 

19.12.2009 Kasachstan verliert auch gegen Üsterreich

Das Spiel Österreich gegen Kasachstan war im ersten Drittel ausgeglichen und endete torlos. Im zweiten Drittel fiel Kasachstan, das bereits das fünfte Spiel in fünf Tagen spielte, in ein Loch und kassierte innerhalb von 12 Minuten vier Gegentreffer. Österreich spielte gegenüber dem Vortag wie verwandelt und führte verdient. Im Schlussdrittel kam Kasachstan wieder besser ins Spiel und konnte mit zwei schönen Toren noch auf 2:4 heran kommen, mehr lag nicht mehr drin.

Stimmen zum Spiel:
Miroslav Berek (Headcoach Österreich): "Mein Team war heute viel aggressiver in die Zweikämpfe und war auch siegeshungriger als gestern. Wir hatten gegen die Schweiz zu grossen Respekt, was wir heute mit viel Einsatz gegen Kasachstan wettmachten. Wir dürfen diesen Sieg nicht überbewerten, denn Kasachstan war nach den vielen Spielen in den letzten Tagen übermüdet. Trotzdem hat meine Mannschaft taktisch sehr diszipliniert gespielt. Im letzten >Drittel wurden wir etwas zu leichtsinnig und kassierten noch zwei Gegentore, doch zeigte unsere Torhüterin Nina Geyer in der Schlussphase ihre grosse Klasse.

Eva Schwärzler (Best Player Österreich): "Wir haben heute als Mannschaft kompakt gespielt, waren konzentrierter und waren mit mehr Herz dabei. Wir wurden nach der klaren Führung etwas nachlässig und kassierten noch zwei Tore, aber wir haben gewonnen und damit bin ich zufrieden".
 

19.12.2009 Die Schweiz erwartet heute mehr Gegenwehr von der Slowakei

René Kammerer: "Die Slowakei spielt defensive sehr gut und hat in Zuzana Tomcikova eine sehr starke Torhüterin. Auch haben sie ein paar Spielerinnen in ihren Reihen, die etwas bewegen können. Sie schlugen Deutschland und Kasachstan an der Olympia-Qualifikation, und stiegen in diesem Jahr in die Topdivision auf. Die Slowakinnen können etwas und wollen das hier auch unter Beweis stellen. Wir haben aber das Potenzial um sie kontrollieren und auch einige Akzente setzten zu können."

Kathrin Lehmann: "Wir werden sicher auf einen defensiv gut strukturierten Gegner treffen, was für uns eine weitere Herausforderung ist. Diese wollen wir natürlich annehmen und mit einer disziplinierten Leistung zeigen wer hier in Romanshorn der Chef ist!"
 

18.12.2009 Kantersieg der Schweiz gegen Österreich

Im ersten Spiel des Mountain Cups in Romanshorn nahm die Schweiz Revanche für die Niederlage des letzten Jahres und bezwang Österreich deutlich mit 10:2 (3:0, 3:1, 4:1). Die Schweiz dominierte das Spiel nach Belieben und schoss zum Teil schöne Tore. Die Tore beim klaren Sieg schossen: Lehmann (3), Nussbaum (2), Stiefel, Bullo, Balanche, Meier und Stefanie Marty.

Stimmen zum Spiel:
Kathrin Lehmann: "In erster Linie wollten wir Revanche für die beiden Niederlagen in den letzten Spielen. Wir waren leider damals nicht fähig die Österreicher zu schlagen und wollten dies nun wieder richtig stellen. Man muss wissen, dass dies ein Nachbarderby ist, und wir hier am Bodensee sind, und da wollen wir die Vorherrschaft! Ich glaube, diese Sache haben wir heute klar und deutlich geklärt. Österreich ist gegenüber uns ein unterklassiger Gegner und das wollten wir heute beweisen, was uns sicher gelungen ist."

René Kammerer: "Obwohl wir regelmässig mit allen Blöcken spielten, machten wir diesmal viel mehr Druck und dominierten das Spiel klar. Das Resultat ist auch in dieser Höhe verdient und alle setzten sich positiv in Szene."
 

18.12.2009 A-Aufsteiger Slowakei schlägt Kasachstan

Im Nachmittagsspiel des Mountain Cups schlug der A-Aufsteiger und Olympiateilnehmer Slowakei Kasachstan mit 2:0, wobei das Spiel über weite Strecken ausgeglichen war und erst im Schlussdrittel entschieden wurde.

Stimmen zum Spiel:
Miroslav Karafiat (Headcoach Slowakei): "Für unser Team ist dieses Turnier die letzte Vorbereitung für die Olympischen Spiele in Vancouver. In Bad Tölz konnten wir Kasachstan bereits 1:0 schlagen. Unsere Spielerinnen spielten zwar etwas nervös, das ich bis am Montag den definitiven Kader für Olympia bekannt geben muss, und noch einige Spielerinnen ausscheiden werden. Heute ging das Spiel über den Kampf, und unsere Torhüterin hielt uns im Spiel. Die zwei Tore im Schlussdrittel waren sehr wichtig und geben uns Mut. Olympia ist für uns ein Traum! Im Weltranking sind wir die Nummer 17, und da an Olympia dabei zu sein, das ist schon etwas Grossartiges.

Zuzana Tomcikova (Torhüterin Slowakei): "Ich denke, wir waren heute das bessere Team, waren öfter im Angriff als Kasachstan und hatten auch mehr Torschüsse zu verzeichnen. Wir wollten natürlich dieses Spiel gewinnen und kämpften hart dafür, und so ist uns der Sieg gelungen."

18.12.2009 Laura Ruhnke ist zuversichtlich für das Spiel gegen Österreich

Zuversichtlich ist Laura Ruhnke gestimmt für das heutige Spiel des Mountain Cups in Romanshorn: "Wenn wir uns auf unser Spiel konzentrieren und das spielen, was wir eigentlich können, dann sollte es heute klappen mit einem Sieg. Der Siegeswille ist sicher da, wir wollen gewinnen, sonst müssen wir gar nicht spielen!"
 

17.12.2009     Schweiz besiegt Kasachstan in Testspiel
 

In einem Testspiel vor dem Mountain Cup in Romanshorn bezwang die Schweizer Fraueneishockey Nationalmannschaft das Team aus Kasachstan im Endspurt mit 3:1. Nach einem Blitztor durch Melanie Häfliger nach 21 Sekunden bemühten sich die Schweizerinnen, doch scheiterten sie oft an der starken Kasachischen Torhüterin. Das Spiel war ausgeglichen, wobei beide Teams gute Chancen hatten, und sich die Torhüterinnen auszeichnen konnten. Zehn Minuten vor Schluss konnte Kasachstan ausgleichen. Ein gehalten geglaubter Schuss kullerte knapp über die Torlinie. In den letzten vier Minuten entschieden dann die Eisgenossinnen durch zwei Tore von Claudia Riechsteiner das Spiel doch noch für sich.